Über die Kampagne

Da unsere Regierungen nicht in der Lage sind, Migration angemessen zu regulieren, haben wir – Europäische Bürgerinnen und Bürger, Stundierende, Ehrenamtliche, Familien, Vereinigungen sowie Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften aller Richtungen – beschlossen, zu helfen.


Unser Recht zu helfen wird kriminalisiert: Europäerinnen und Europäer werden mit Haft- und Geldstrafen belegt und eingeschüchtert, nur weil sie humanitäre Hilfe für Menschen auf der Flucht vor Verfolgung anbieten.


Dies ist nicht das Europa, das wir wollen. Zusammen können wir diese Handlungen wieder zu dem machen, was sie sind: Europäische und menschliche Werte der Gemeinschaft, Mitgefühl, Freundlichkeit und Güte.


Aus diesem Grund haben wir uns zusammengeschlossen, um die erste Europäische Bürgerinitiative zu starten, die uns unser Recht zu helfen zurückfordert: #WelcomingEurope! Wenn wir 1 Million Unterschriften erhalten, können wir durch dieses Instrument direkter Demokratie die Europäische Kommission und das Europäische Parlament zwingen, auf unsere Forderungen zu reagieren.


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Niemand sollte deshalb verfolgt oder bestraft werden, weil er humanitäre Hilfe oder Unterkunft anbietet. Wir fordern, dass die Kommission gegen jene Regierungen vorgeht, die Freiwillige bestrafen.

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Jeder in Europa – unabhängig vom Aufenthaltsstatus - hat das Recht auf Rechtshilfe durch die Behörden. Wir fordern, dass die Kommission wirkungsvollere Methoden zur Verteidigung aller Opfer von Arbeitsausbeutung, Kriminalität und Menschenrechtsverletzungen gewährleistet.

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Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa sollen die Möglichkeit haben, Flüchtlinge zu unterstützen, um Ihnen ein sicheres Zuhause und ein neues Leben zu bieten. Wir fordern, dass die Kommission lokale Gruppen unterstützt, die Flüchtlingen beim Erwerb eines nationalen Aufenthaltsstatus helfen.

Hintergrund und Geschichte dieser Initiative

Koordiniert durch die Migration Policy Group und als Teil der Europäischen Platfform für Asyl und Migration (EPAM), haben europäische NGOs zwei Jahre lang eine strategisch platzierte Europäische Bürgerinitiative vorbereitet. Eine Koalition von über 170 Organisationen aus der Zivilgesellschaft quer durch Europa wurde gebildet, um öffentlich für eine Änderung der Europäischen Migrationspolitik einzutreten.


Wir – die Bürgerinnen und Bürger Europas – erheben heute unsere Stimme, um den Diskurs über Migration zum positiven zu verändern und ein neues Europa aufzubauen, dass den Werten Solidarität, Würde und Wahrung der Menschenrechte gerecht wird und Schutzbedürftige willkommen heißt.

Was wollen wir erreichen?

Das Ziel ist es, eine Million Unterschriften und öffentliche Unterstützung bis Februar 2019 zu erhalten, um zentrale migrationspolitische Reformvorschläge für die Europäischen Wahlen 2019 einzureichen. Die Prioritäten sind die Einrichtung von Community Sponsorship Programmen, die Dekriminalisierung von Hilfsangeboten und die Verteidigung aller Opfer von Arbeitsausbeutung und Menschenrechtsverletzungen.

Was ist eine Europäische Bürgerinitiative (EBI)?

Eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) ist das stärkst bindende und sichtbarste Rechtsmittel und Werkzeug direkter Demokratie in Europa. Wenn eine Million Europäische Bürgerinnen und Bürger aus mindestens sieben Mitgliedstaaten die Petition innerhalb eines Jahres unterzeichnen, ist die Europäische Kommission verpflichtet, die Forderungen in einem formalen Prozess anzuhören.